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Armut in der reichen Schweiz – auch in Worb?

3. September 2026 , 17:00 - 20:00

chinoworb

Hauptstrasse 21
Worb, Bern 3076 Switzerland

Laut Bundesamt für Statistik sind in der Schweiz 8,4% der Bevölkerung oder rund 740’000 Personen armutsbetroffen (ihr Einkommen reicht nicht zum Leben), ebenso viele Personen leben knapp über der Armutsgrenze und gelten als armutsgefährdet. Betroffen sind nicht zuletzt auch Kinder.

Armut ist meist unsichtbar, sie ist versteckt, weil sie stigmatisiert und mit Scham behaftet ist – und sie betrifft tatsächlich einen grösseren Teil der Bevölkerung als gemeinhin angenommen. Wie sieht die Situation in Worb aus? Wenn die nationalen Zahlen auf die Worber Bevölkerung heruntergebrochen werden, wären in der Gemeinde Worb rund 900 Personen armutsbetroffen und rund 900 Personen armutsgefährdet.

Wo beginnt Armut, was sind ihre Gründe und wie kann sie überwunden werden? Man weiss: Armut ist nicht nur, aber namentlich im Alter weiblich, Armut ist migrantisch, Armut ist oftmals eine Folge von persönlichen Schicksalsschlägen und Umbrüchen und Armut wird «vererbt».

Wie stellt sich die Situation in der Gemeinde Worb dar? – Kennt die Gemeinde ihre armutsbetroffenen und armutsgefährdeten Einwohner und Einwohnerinnen? Und wie engagiert sie sich? Vor diesem Hintergrund lädt die SP Worb unter dem Motto «Wir müssen reden» zu einer öffentlichen Veranstaltung ein zum Thema:

Armut in der reichen Schweiz – auch in Worb?

Donnerstag, 3. September 2026, 18.00 – 20.00 Uhr

im Chino Worb (Hauptstrasse 21, Worb)

Impulsreferate und Podium von und mit

  • Beda Baumgartner, Caritas Schweiz
  • Myriam Gerber-Maillefer, Gemeinderätin/Sozialvorsteherin Worb
  • Michael Zeier und Marianne Rossel, Mitglieder ATD Vierte Welt, Bewegung von Menschen mit und ohne Armutserfahrung in der Schweiz
  • Andreas Bircher, Spitex oberes Worblental

Moderation: Christine Müller

Alle Teilnehmenden sind eingeladen zur Mitwirkung.

Die Einladung richtet sich an die Bevölkerung von Worb sowie an alle Interessierten.
Ab 17.15 Uhr einfacher Imbiss.

Der Eintritt ist frei. Eine Kollekte wird aufgenommen.